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Lässt du auch mal los?

Ich unterrichte jetzt schon einige Jahre Mama & Baby Yoga, beobachte die Mamas mit ihren Kindern, habe ein eigenes Kind (4) und bin selber ein Kind und hatte eine Kindheit! Wir durchlaufen also Kreise und die Kreise ziehen weiter. Und die große Frage, mache ich auf meiner eigenen Reise als Mutter alles richtig? Was bedeutet das überhaupt?

Zum Glück hat Susanne Mierau von *geborgen wachsen ein Buch geschrieben, was meine Gedanken und meine Beobachtungen schwarz auf weiß darlegt; *"Mutter.sein".

Wenn wir uns als Mutter hinterfragen, nicht sicher genug sind, nicht allzu sehr auf unsere Intuition vertrauen und vor allem auch nicht mal loslassen können, dann dürfen wir uns nochmal ganz bewusst werden:

WO KOMME ICH DENN EIGENTLICH HER? WIE WAR MEINE KINDHEIT? DIE LIEBE? DIE ZUNEIGUNG? DIE NÄHE?

 

Der erste Schritt ist, ein Bewusstsein zu schaffen für dich, für die Situation.

Wie hoch sind deine Erwartungshaltungen in bestimmten Situationen. Welche Situation ist kaum auszuhalten, wo ist viel Hilflosigkeit?

 

Ein Beispiel:

Du möchtest, dass das Kind unbedingt einschläft, weil du mal Ruhe brauchst? Du steigerst dich rein, das Kind merkt das und braucht Stunden um Stunden um einzuschlafen oder zumindest kommt es dir so vor! Was passiert hier? Du lässt nicht los. Du klammerst dich an einer Vorstellung fest, hängst zu viel in deinem Kopf. Dein Kind merkt das, denn Kinder sind so anders als wir verkopften Erwachsenen, Kinder fühlen, nicht mehr und nicht weniger!

Wenn du also schon vorher weißt, das du Ruhe brauchst, dann organisiere das für dich anders. 

Möglichkeiten:

- gehe regelmäßig in eine Tiefenentspannung; per Meditation, Yin-Yoga, Autogenen Training, Schlaf usw.

- Bewegung, nicht nur den Kinderwagen durch den Park schieben, sondern Auspowern

- Auszeiten, vom Kind, vom Mann, von der Wohnung, vom Alltag = Freunde treffen, Massage, Friseur, Hobby, alleine sein

- hinhören, hinfühlen, wahrnehmen, handeln

 

Handeln ist so wichtig, denn was nützt die Überlegung oder der Gedanke etwas zu machen und es wochenlang vor sich herzuschieben!

Nicht viel. Ausreden gibt es genug.

 

Also, was tust du für dich? Und wann tust du es? Welche Situationen sind kaum auszuhalten für dich?

Was möchtest du dafür tun? 

 

Ein so wichtiges Thema für mich, meine Mission ist es, euch Müttern zur Seite zu stehen. 

 

 

*Die Verlinkungen sind Tipps und ich werde dafür NICHT bezahlt!

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